Käsewanderung

Der Ursprung des Alpkäses - Almwanderungen und die Geschichte des Käse

Der Obervinschgau ist uraltes Bauernland. Das spürt man auch heute noch überall.
Die Milchwirtschaft ist ein wichtiges Teil davon, die Milch ist von hoher Qualität, der Obervinschger Käse wird als Spezialität weitum geschätzt.
Im Sommer kommt das Vieh auf die Almen. 83 Hochalmen gibt es im Vinschgau, rund 30 davon werden als Sennalmen bewirtschaftet. Sommer für Sommer beweiden im Vinschgau bis zu 1.500 Kühe die idyllisch gelegenen Almen. Hirtinnen und Hirten, Sennerinnen und Senner leisten dort harte Arbeit, die schon um vier Uhr in der Früh beginnt und meist bis nach 21 Uhr am Abend dauert.

Das Vieh bleibt Tag und Nacht im Freien und wird nur zum Melken in die Ställe getrieben. Hervorragendes Futter, Bewegungsfreiheit und optimale klimatische Bedingungen sorgen für sehr hohe Milchqualität.

Im „Vinschger Alpkäse“ konzentriert sich diese Qualität auf genussvolle Weise. Er wird direkt auf den Wirtschaftsalmen hergestellt und dort auch bis zum Abtransport ins Tal gelagert. Der Käse gehört den Bauern, die ihr Vieh auf die Gemeinschaftsalmen bringen und die Männer und Frauen auf den Almen für ihre harte Arbeit entlohnen.

Nicht alle Almen sind auf die Bewirtung von Gästen eingestellt. Wenn es der Tagesablauf zulässt, bieten sie aber meist Platz zum Ausrasten und für ein Ratscherle.
 
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